BELAGE

Durchdringung von Kalk d.h. eines weißen Flecks auf der Oberfläche des Belags

Da der Zement wesentlichen Einfluss auf die Zusammensetzung des Betons hat, beeinflusst die Kalkmenge im Zement ausser die Nuance auch eine Reihe chemischer Reaktionen, sowohl bei der Herstellung als auch danach.  Bei der Trocknung des Betonbelags kommt es nämlich zu einer Reaktion, bei der der Kalküberschuss, der sich an die Feuchtigkeit bindet, auf die Oberfläche dringt.

Das wird Kalkdurchdringung genannt und ist ein natürlicher Prozess bei der Herstellung von Belägen jeglicher Art. Problematisch ist, dass die Betonbeläge häufig auch nach dem Einbau den Trocknungsprozess fortsetzen und das ruft bei den Endnutzern Probleme hervor. Daher ist die richtige Verlegung entscheidend, da dem Kalk ermöglicht werden muss , so schnell wie möglich durch die Kapillare zu dringen und letztendlich, im Kontakt mit der Luft, zu verdunsten.

Die Empfehlung des Herstellers ist auf jeden Fall, den Belag auf eine Granulation des Schotters (2-4mm oder 4-8mm) und nicht 0-4mm zu verlegen, damit der Feuchtigkeitsüberschuss aus dem Belag über den Kapillarweg in die Tragschicht und die Dränageschicht gelangt.

Die Verlegung des Belags in den Sand feiner Granulation d.h. 0-4mm kann langanhaltenden Aufenthalt der Feuchtigkeit im Belag hervorrufen und daher auch ein relativ langes Verweilen der Kalkflecken auf der Oberfläche der eingebauten Beläge.

Die Kalkflecken, ungeachtet der Tatsache, dass sie auf das endgültige Aussehen des Belags Einfluss haben, haben keinerlei Einfluss auf deren Qualität.

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